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Wir suchen im gesamten Bundesgebiet nach Grundstücken

Grundstücksgröße: 30.000 - 60.000 m² für Autohöfe
Grundstücksgröße: 30.000 - 200.000 m² für Logistik - Parks

- gesucht werden Tankstellenbetreiber, Gastronomie/Hotel Mieter
- Outlet Betreiber und Fastfood Filialisten

Hammoor gibt Gas auf dem Weg zum Autohof

Bundesland Schleswig-Holstein Posted on Sat, June 01, 2019 18:49:18

Die Gemeinde Hammoor beschleunigt die Planung für einen Autohof. Direkt an der A 1 soll kurzfristig eine Raststätte mit Tankstelle, Sanitäreinrichtungen und Gastronomie entstehen. Um den Weg für das Großprojekt – ähnliche Anlagen kosteten um zehn Millionen Euro – zu ebnen, wollen die Gemeindevertreter jetzt den Bebauungsplan 17 für das Gebiet voranbringen. Bei der Sitzung am heutigen Montag soll der Beschluss zur Beteiligung der Öffentlichkeit und Behörden am Vorentwurf gefasst werden.

Insgesamt ist das künftige sogenannte Sondergebiet zwischen der Autobahn, den beiden Hauptstraßen (L 89 und L 90) sowie der Süderbeste an der Grenze zu Lasbek im Nordosten 14,6 Hektar groß. Davon sind etwa sechs Hektar für den Autohof vorgesehen. Im Rest des Areals könnten sich autohofbezogene Dienstleistungs- und Gewerbebetriebe ansiedeln, zum Beispiel ein Motel oder Werkstätten.

Regenrückhaltebecken als Tierschutzmaßnahme geplant

Der Vorentwurf sieht eine maximale Gebäudehöhe von 16 Metern vor. Die Zufahrt soll über eine neue Einmündung von der L 90 etwa in der Mitte des Areals erfolgen, das zurzeit landwirtschaftlich genutzt wird. In den Knicks, von denen zwei quer über das Gelände führen, haben Planer Spuren der in Schleswig-Holstein als stark gefährdet eingestuften Haselmaus gefunden. Die Tiere sollen rechtzeitig eingefangen und umgesiedelt werden. Die Knicks am Rande bleiben erhalten.

In Richtung Süderbeste, an der viele Fledermäuse festgestellt wurden und die auch Wanderstrecke für Fischotter sein kann, sollen Regenrückhaltebecken für Abstand sorgen.

Buddikate und auch kleinere Rastplätze sind oft überfüllt

Die Wiederaufnahme der Autohof-Planung hatte die schleswig-holsteinische Landesregierung Ende Juli ermöglicht: Aus dem neuen Entwurf der Regionalplanung zur Windkraft strich sie ein 67 Hektar großes Vorranggebiet bei Hammoor auf beiden Seiten der Autobahn heraus. Die Windräder hätten aufgrund vorgeschriebener Abstände das Sondergebiet in der Nähe verhindert. Die „Jamaika“-Koalition hob diese rund zweijährige Blockade auf.

Die Wirtschafts- und Aufbaugesellschaft Stormarn (WAS) hat den Autohof bereits vor einem knappen Jahrzehnt gefordert. Schon damals fanden die Lkw-Fahrer häufig keine freien Stellplätze an der Strecke Hamburg–Lübeck, um die gesetzlich vorgeschriebenen Ruhezeiten einzuhalten. Bis heute ist nicht nur die A-1-Raststätte Buddikate oft überfüllt. Auch auf den kleinen Rastplätzen im Kreis Stormarn stehen die Lastwagen immer wieder bis in die Ein- und Ausfahrten. Und Dutzende Lkw-Fahrer weichen zum Schlafen in Gewerbegebiete von Ahrensburg, Bargteheide oder Bad Oldesloe aus – ohne jegliche sanitäre Anlagen.

Das Interesse am Autohof in der Mitte Stormarns ist offensichtlich groß. Auf ein Investorenauswahlverfahren, das die WAS Anfang 2017 mithilfe einer Unternehmensberatung initiiert hatte, meldeten sich 18 Interessenten. Nun soll auch dieses wegen der Winkraft-Pläne gestoppte Verfahren wieder aufgenommen werden. Die Wirtschaftsförderer wollen einige Anbieter auffordern, detaillierte Vorschläge zu machen. Mittelfristig plant der Bund zudem, das Autobahnkreuz Bargteheide (A 1/A 21) sowie die Anschlussstelle umzubauen. Unter anderem muss die Brücke erneuert werden. Mo 10.9., 19.30, Mehrzweckhaus, Kamp 31

Quelle: https://www.abendblatt.de/region/stormarn/article215289909/Hammoor-gibt-Gas-auf-dem-Weg-zum-Autohof.html



Tankstelle der Zukunft: Die grünen Energiemakler

Deutschland Posted on Sat, June 01, 2019 18:30:58

Tankstelle der Zukunft: Die grünen EnergiemaklerGeschäftsmodell dürfte sich tiefgreifend ändern

Es erscheint zunehmend wahrscheinlicher, dass der E-Mobilität in naher Zukunft der Durchbruch gelingt. Verbrenner werden sicherlich noch eine Weile unterwegs sein, doch einige Länder der EU haben bereits beschlossen, in absehbarer Zeit die Neuzulassung von Benzin- und Diesel-Fahrzeugen zu verbieten.

Damit erscheint auch das klassische Geschäft der Tankstellen ein Auslaufmodell. Mineralölkonzerne wie Shell oder Aral haben bereits auf diesen sich abzeichnenden Mobilitätswandel reagiert. Doch es wird nicht beim Aufstellen von Ladesäulen bleiben, Zukunftsentwürfe sehen Tankstellen zunehmend in der Rolle als „grüne“ Multiservicewelten und Mobilitätshubs, die für viele Bereiche neuer Mobilität Angebote bereitstellen.

Die klassischen Treibstoffarten Benzin, Diesel und Erdgas werden noch für Jahrzehnte eine zentrale Rolle als Energieträger für unsere Mobilität spielen. Doch die Bedeutung anderer Energieformen wird wachsen. Entsprechend werden Tankstellen ihr Angebot stärker auf die Versorgung batterieelektrischer und wasserstoffgetriebener Fahrzeuge umstellen. Ladestrom wird künftig allerdings vor allem abseits der Tankstellen beziehbar sein, doch Autohöfe eigen sich für die Bereitstellung ultraschneller Ladesäulen, insbesondere entlang der Fernreiserouten, die ein „Betanken“ von E-Fahrzeugen in vergleichsweise kurzer Zeit erlauben.

Shell baut noch in diesem Jahr 50 Schnellladesäulen

Und das nimmt bereits jetzt Formen an. So hat zum Beispiel Shell angekündigt, zusammen mit dem Stromanbieter EnBW in Deutschland Tankstelle der Zukunft: Die grünen Energiemakler, dem weitere folgen sollen. Mit 150 Kilowatt Leistung sollen sie Ökostrom für 100 Kilometer in sechs bis acht Minuten laden.

Darüber hinaus ist Shell derzeit dabei, parallel auch das Netz an Wasserstofftankstellen enger zu stricken. Ende 2018 waren es derer noch 20, Ende 2019 sollen es 100 sein. Dabei handelt es sich um eine Investition und Wette in eine vergleichsweise ungewisse Zukunft. Noch ist ein Durchbruch der H2-Mobilität nicht erkennbar, obwohl diese schon seit Jahrzehnten als Königsweg gehandelt wird. Doch braucht es hierfür entsprechende Autos und gewaltige Investitionen in die Infrastruktur. Vor allem koreanische und japanische Autohersteller zeigen derzeit großes Engagement in diese Richtung. Ob und wann jedoch Brennstoffzellenfahrzeuge in großer Zahl in Deutschland unterwegs sein werden, erscheint ungewiss.

Quelle: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/tankstelle-der-zukunft-die-gruenen-energiemakler-a-834711/

Tankstellen könnten Treibstoffe autark produzieren.

Auch für die Energiewende sind noch große Investitionen und viel Engagement nötig. Doch es erscheint möglich, dass wir in vielleicht schon weniger als 20 Jahren unsere Energie vorwiegend aus regenerativen Quellen beziehen. Auch für den Betrieb von Fahrzeugen. Eine 2018 vorgestellte Studie der schweizerischen EMPA (Eidgenössische Materialprüfungs- und Forschungsanstalt) sieht dabei die Chance, dass Tankstellen künftig mit überschüssiger Energie autark die Treibstoffarten selbst produzieren. Neben Strom für E-Autos per Photovoltaik könnten diese auch Wasserstoff per Elektrolyse oder synthetische Diesel- und Benzinkraftstoffe generieren. Laut dieser Studie könnte dies um 2035 soweit sein. In einer Ende 2018 gemeinsam von Aral und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) erstmals vorgestellten Studie kommt Tankstellen eine weitreichendere Rolle als nur die des Energiemaklers zu. Demnach könnten sich diese zudem zu Knoten- und Anlaufpunkte für diverse Mobilitätsformen wandeln. Zwar rechnet man damit, dass es 2040 weiterhin klassische Zapfsäulen geben wird, allerdings wird sich ihre Zahl zugunsten von Ladesäulen verringern.

Laut Aral könnten diese mit einer Leistung von 350 Kilowatt den Ladevorgang für viele hundert Kilometer auf wenige Minuten verkürzen. Zusätzlich könnten Tankstellen künftig als Akkuwechselstationen fungieren. Vor allem für elektrisch getriebene Motorroller oder E-Bikes bieten sich derartige „Akku-to-go“-Systeme an. In China arbeitet derzeit der E-Autobauer Nio daran, sogar Wechselakkusysteme für seine Elektroautos aufzubauen.


Servicestation für Roboterautos

Ein weiterer Baustein der von Aral vorgestellten Zukunftsstrategie ist die Funktion der Tankstelle als Servicestation für autonome Fahrzeugflotten. Neben der Versorgung mit Energie, in welcher Form auch immer, wären auch Pflegemaßnahmen wie die Fahrzeugreinigung denkbar. Außerdem soll die Tankstelle eine Art Knotenpunkt werden, an dem viele unterschiedliche Mobilitätsformen aufeinandertreffen. So sieht die Aral-Vision Landeplätze für elektrische Microflieger wie etwa Personendrohen oder eVTOLs vor. Von Lufttaxis können Personen auf dem Gelände der Tankstelle direkt auf autonome Autotaxis oder einen elektrischen Mietroller umsteigen.

Auch als Logistikcenter könnte Tankstellen in Zukunft eine größere Rolle beikommen. Bereits heute finden sich in Deutschland auf etlichen Aral-Tankstellen Paketstationen. Der E-Commerce wird in den kommenden Jahren weiter wachsen. Darüber hinaus erscheinen Postdienstleistungen oder Bankgeschäfte interessante Geschäftsfelder, vor allem angesichts der attraktiven Öffnungszeiten.

Selbstverständlich werden Tankstellen auch in einigen ihrer klassischen Geschäftsfelder weiter aktiv bleiben. Die Rolle als 24-Stunden-Supermarkt wird vermutlich eine tragende Umsatzsäule bleiben. Allerdings sollten Tankstellen, um dem Kunden ein attraktiven Einkaufserlebnis zu bieten, ihr Erscheinungsbild und ihr Angebot verändern. Auch mit dem Ausbau von Gastronomiewelten ließe sich die Attraktivität steigern.

Infotainmentdisplays zeigen Warenangebot im Auto

Tankstellenbetreiber dürften zudem Möglichkeiten der zunehmenden Digitalisierung und Konnektivität stärker nutzen. In China gibt es bereits Servicestationen, deren Warenangebot dem Besucher auf dem Infotainmentdisplay angezeigt wird. Der Kunde kauft per Bildschirmberührung und bekommt die Ware prompt ans Fahrzeug geliefert. Für solche Services würden dann auch neue digitale Bezahlformen wie das In-car-payment interessant werden.

Auch typische Serviceangebote wie etwa Wagenwäsche haben Zukunft. Wenn künftig Tankstellen vornehmlich regenerative Energien bereitstellen, würde der Fahrzeugwäsche ebenfalls ein grünes Antlitz gut zu Gesicht stehen. Ein interessantes Modell hat etwa die PM-Tankstelle Geilenkirchen umgesetzt, die neben der Erzeugung von Solarstrom auch Regenwasser auffängt, sowie Brauchwasser aufbereitet und so für Wagenwäsche kein Trinkwasser mehr verbraucht. Dass Tankstellen grüner werden, ist nicht nur Vision, sondern in Teilen bereits Wirklichkeit.

Quelle: https://www.kfz-betrieb.vogel.de/tankstelle-der-zukunft-die-gruenen-energiemakler-a-834711/index2.html



Entschädigungen für Gunzger Raststätten wegen Sechsspur-Ausbau

Schweiz Posted on Sat, June 01, 2019 18:21:50

Das höchste Gericht im Land anerkennt im Grundsatz die
Entschädigungspflicht gegenüber den Raststätten-Betreibern. Wer zahlen
muss und wie viel, bleibt allerdings offen.

Ein
langer Rechtsstreit hat im Grundsatz eine wichtige Klärung gebracht: Im
Gegensatz zu den Vorinstanzen bejaht das Bundesgericht eine
Entschädigungspflicht gegenüber den Autobahn-Raststätten Gunzgen Nord
und Süd. Dies im Zusammenhang mit dem Sechsspur-Ausbau der A1/A2
zwischen den Verzweigungen Härkingen und Wiggertal. Die Zufahrten zu den
beiden Raststätten waren in der Bauzeit zwischen 2011 und 2015 zwar nur
während zweier Monate vollständig gesperrt. Doch die Lärm- und
Staubimmissionen waren massiv und trugen nicht zum Geschäftsgang bei.
Die Beschwerdeführer machten Umsatzeinbussen von rund einem Drittel
geltend.

Zunächst
erfolglos – bis gestern die Urteile der I. öffentlich-rechtlichen
Abteilung vom 23. April 2019 publik wurden. Nachdem die Beschwerdeführer
sowohl vor der Eidgenössischen Schätzungskommission als auch vor dem
Bundesverwaltungsgericht abgeblitzt waren, wendete «Lausanne»das Blatt.
Im Zentrum der Auseinandersetzung stand dabei die Frage, ob die
Baurechtsliegenschaften – also die beiden Raststätten – beziehungsweise
die darin befindlichen Betriebe «übermässige Einwirkungen aus den
Strassenbauarbeiten erlitten» haben oder nicht.

Und
siehe da: Das Bundesgericht kommt zum Schluss, «dass eine
grundsätzliche Entschädigungspflicht aus dem Enteignungsrecht besteht».
Konkret bedeutet dies, dass Gunzgen Süd ebenso wie Gunzgen Nord für die
happigen Einbussen, die sie während der Bauzeit zu gewärtigen hatten,
entschädigt werden müssen. Allerdings steht noch nicht fest, wie hoch
die Entschädigungen ausfallen werden. Zu diesem Zweck wird die
Angelegenheit an die Schätzungskommission zurückgewiesen. Es ist demnach
nicht auszuschliessen, dass der Rechtsstreit noch die eine oder andere
Wendung nehmen könnte.

Grund zu dieser Annahme gibt auch die
Tatsache, dass nicht nur die Höhe der Entschädigungen offen ist, sondern
auch der Absender der geschuldeten Zahlungen. Konkret: Es wird
zusätzlich zu klären sein, ob der Bund oder der Kanton
entschädigungspflichtig wird. Dies, weil das Eigentum an den
Nationalstrassen just in der Planungsphase vom Kanton zum Bund überging.
Je nach Ergebnis wird das Verfahren in der Folge entweder vom Kanton
oder vom Bund weiterzuführen sein.

Quelle: https://www.solothurnerzeitung.ch/solothurn/kanton-solothurn/entschaedigungen-fuer-gunzger-raststaetten-wegen-sechsspur-ausbau-134554237